Tizia Hula in ihrem Atelier

Über mich

Ich bin Tizia, Illustratorin in Wien. Ich male Karten, Kunstdrucke und Malbücher, mit Pinsel, Gouache und viel Geduld für kleine Details. Wie es dazu kam, ist eine Geschichte mit vielen Regentagen und einem Pinsel, der eine Zeit lang verboten war.

Mein Werdegang

Regentage im Gartenhäuschen

Als Kind mochte ich ganz besonders gern die regnerischen Tage, an denen die Wassertropfen auf das Dach unseres windschiefen Gartenhäuschens prasselten. Da saß ich dann am großen Tisch unter dem Schrägfenster und zeichnete und malte und konnte mir keinen besseren Platz auf der ganzen Welt vorstellen. Die Liebe zum Malen begleitete mich durch meine ganze Kindheit und Jugendzeit und meine Eltern, die beide Künstler sind, unterstützten mich dabei sehr.

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Der Traum vom großen Atelier

Als ich dann erwachsen wurde, bewarb ich mich an der Wiener Kunstakademie und konnte mein Glück kaum fassen, als ich dort gleich aufgenommen wurde. Ich sah ihn schon vor mir: den riesigen Atelierraum, in dem wir Studierenden hinter unseren Staffeleien stehen und großartige Bilder malen würden.

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Malen verboten

Leider aber wurde nichts aus meinem Traum. Ganz im Gegenteil: In der Kunstszene von damals war Konzeptkunst gefragt, Malen galt als überholt und war bei uns regelrecht untersagt. Statt zu malen, sollten wir Konzepte entwickeln, planen und kommentieren. Ich fühlte mich wie auf einem anderen Planeten. Wie ich trotzdem den Abschluss geschafft habe, ist mir bis heute ein kleines Rätsel.

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Zurück zu Farbe und Papier

Nach so viel Theorie war ich völlig ausgehungert nach Farben, Pinseln und Papier. Ich malte wie eine Wilde, probierte alles Mögliche aus und entdeckte dabei meine Liebe zur Illustration.

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Malen, wenn die Kinder schlafen

In meiner ersten Schwangerschaft entstand mein erstes Kinderbuch. Es wurde zwar nie publiziert, aber es eröffnete mir Kontakte zu Verlagen und bald stellten sich die ersten Aufträge ein. Im Laufe der Zeit entstand eine ganze Reihe an Büchern, die ich illustriert habe.

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Es war eine schöne, aber auch ziemlich anstrengende Zeit, weil ich gleichzeitig meine eigenen, kleinen Kinder um mich hatte und immer viel los war. Immer, wenn unsere Töchter schliefen, setzte ich mich sogleich hin und arbeitete emsig. Damals war unsere Wohnung ganz klar auf die Kinder ausgerichtet und ich hatte nicht wirklich einen eigenen Arbeitsplatz. Ich glaube, es gab damals kaum einen Ort, an dem ich nicht irgendwann mal illustrierte hatte: Ich malte am Küchentisch, im Wohnzimmer, im Garten, in unseren Urlaubsquartieren und einmal auch im Spital.
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Ein Atelier für mich

Heute sind unsere Kinder groß, ich genieße den Luxus, ein eigenes kleines Atelier zu haben und ich arbeite für mein eigenes Label „Tizia Hula“. Es ist herrlich, ganz frei und ohne Vorgaben malen zu können! Und ganz besonders genieße ich die Regentage, an denen die Wassertropfen auf mein Fenster prasseln und ich in meine eigene Welt eintauchen kann…

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Schau dich in Ruhe um, vielleicht ist etwas dabei, das dir Freude macht für dein Zuhause oder zum Verschenken.

 

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